#MissBBDownUnder – Die organisatorischen Vorbereitungen

Mal eben nach Australien? Mit Baby? Pustekuchen! 🙂 Ich bin sowieso schon immer die gewesen, die stundenlang Bewertungsportale checkt, recherchiert, Flugseiten prĂŒft, Reisemappen erstellt… Auch das GepĂ€ck packe ich ganz schön akribisch (deshalb mag ich Kofferpacken auch gar nicht… das artet immer aus), dass man meinen könnte, wir fahren jedes Mal in die Wildnis, wo es nichts gibt – anstatt in gut ausgebaute Urlaubsgebiete. Dem ist nicht so und mir wĂŒrde spontan auch nichts einfallen, was ich jemals vergessen hĂ€tte, was so essentiell war, dass ich es am Urlaubsort hĂ€tte nachkaufen mĂŒssen.

Aber nun steht ein grĂ¶ĂŸeres Projekt an, als pauschal nach Griechenland zu reisen oder einen Wochenendtrip nach London anzutreten. Denn es geht ans andere Ende der Welt. Lange FlĂŒge, Roadtrip, Baby an Bord. Und somit habe ich schon vor einigen Wochen angefangen, Vorbereitungen zu treffen.

ReisepÀsse

Australien liegt bekanntlich nicht in der EU. Also brauchen alle aus unserer kleinen Vater-Mutter-Kind Reisegruppe einen gĂŒltigen Reisepass. FĂŒr Vater und Mutter fand sich dieser schnell Zuhause, doch BabyBB kam ohne Reisepass auf die Welt.

Somit hiess es zuerst: Auf zum Fotoshooting mit dem Kleinen! Da er da schon 6 Monate alt war, konnte er sich schon ganz gut halten. Er wurde auf ein “Podest” gesetzt, ich hielt ihn so fest, dass meine HĂ€nde nicht im zu fotografierenden Bereich lagen und dann sollte das Foto gemacht werden. Doch BabyBB fing an zu lachen, weil der Fotograf mit so einem GerĂ€t quietschte, um BabyBB zu animieren, in seine Richtung zu schauen. Aber GlĂŒck gehabt – als Baby muss man nicht ganz so biometrisch streng schauen.

Samt Foto ging’s dann zum  BĂŒrgerbĂŒro. Ebenso mit dabei – mein Personalausweis. Dann hiess es GrĂ¶ĂŸe und Augenfarbe anzugeben und 13 Euro zu bezahlen. Wenige Tage spĂ€ter konnte ich den Pass dann tatsĂ€chlich schon abholen – dazu musste ich dann eine vom Papa unterschriebene Vollmacht und seinen Pass mitbringen, denn beide Erziehungsberechtigte mĂŒssen zustimmen und ĂŒber das Erstellen des Passes Kenntnis haben.

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Internationaler FĂŒhrerschein

Wieder ins BĂŒrgerbĂŒro musste ich gehen, um fĂŒr den Liebsten und mich einen internationalen FĂŒhrerschein zu beantragen. Denn den braucht man, um zB einen Mietwagen zu bekommen. Um diesen beantragen zu können, braucht man einen FĂŒhrerschein im Kartenformat. Wenn ihr den noch nicht habt, dann mĂŒsst er diesen erst beantragen – das dauert 4 – 6 Wochen, per Express ca eine Woche. Dann kostet es aber auch doppelt soviel (ca 50 €). Mit dem KartenfĂŒhrerschein, einem Passfoto, dem Ausweis und ggfs. schon dem Dokument aus dem Internet, wo ihr zusĂ€tzliche Infos eintragen könnt, könnt ihr dann den internationalen FĂŒhrerschein beantragen – den bekommt man dann gleich mit und er ist wunderschön. Nicht. Ein labriges Heftchen mit selbstausgedrucktem Inhalt 😉

Visa

Um nach Australien einreisen zu dĂŒrfen, muss ein Visa beantragt werden. GefĂŒhlt gibt es 100e verschiedene Visa-AntrĂ€ge – je nachdem, wie lange man bleibt und was man im Land vorhat. Unser Antrag heisst eVisitor und kann noch bis zu 72 Stunden vorher beantragt werden. Bei uns hat es einen Tag gedauert, bis wir das Visa hatten. Alles findet online statt – auch das Visa kommt per eMail. Mit dem Visum darf man Urlaub machen oder auch ein Studium oder einen Ausbildungskurs von bis zu drei Monaten belegen – jedoch nicht arbeiten. Drei Monate dĂŒrften wir damit bleiben. FĂŒr das Visum braucht man die Reisepassnummer. Wenn man es ĂŒber die offizielle Seite macht, ist es auf jeden Fall kostenlos.

Reisezeit

Unsere Reisezeit wurde durch den Job des Liebsten wie auch durch die Termine unserer Freunde in Australien vorgegeben. Wir werden aus dem deutschen Sommer in den australischen Winter reisen. Das heisst fĂŒr Sydney, dass es dort schon kĂŒhl werden kann – bis zu 8C° – und wir auf jeden Fall dickere Sachen einpacken mĂŒssen. FĂŒr Cairns, wo wir die meiste Zeit sein werden, bedeutet das aber die beste Jahreszeit zum Reisen. Es sind angenehme 25°C im Durchschnitt, es ist trocken und sonnig. In anderen Monaten hingegen kann es tropisch schwĂŒl-warm werden und viel regnen.

FlĂŒge

Wir haben uns FlĂŒge mit nur einmal umsteigen und der kĂŒrzesten Reisezeit geleistet. Hin sind wir 22 Stunden unterwegs, zurĂŒck sind es 24 Stunden. Ein Tag fast nur in der Luft… *puh, da bin ich ja mal gespannt drauf! Auf mich, auf uns, auf BabyBB. Wie werden wir schlafen, essen, uns beschĂ€ftigen…? Was ich zum Fliegen einpacke, in einem der nĂ€chsten Posts. Ich habe gleich nach dem Buchen bei der Fluggesellschaft angerufen, um die Reihe zu reservieren, in der ein Babybett – Bassinet – eingehangen werden kann. Ob wir das bekommen wird erst im Flugzeug entschieden. Je nachdem, wie groß und schwer BabyBB ist. Aber ansonsten haben wir mit der Reservierung der Baby-Reihe dennoch gute PlĂ€tze, weil wir in der ersten Reihe etwas mehr Beinfreiheit haben und man sich dort sogar auf den Boden setzen kann. Ebenso habe ich mir gleich mein Veggie-MenĂŒ bestellt. Den Inlandsflug Cairns-Sydney haben wir noch nicht gebucht, da wir flexibel sein wollen. Wenn ihr Tipps habt, mit welcher Airline man mit Übersee-GepĂ€ck am gĂŒnstigen fliegt (ohne zuviel Aufpreis zahlen zu mĂŒssen): sehr gerne her damit!

Kreditkarte

Ebenso wichtig ist es ja auch, in Australien nicht allzu viel an GebĂŒhren zahlen zu mĂŒssen, wenn man Geld abhebt, bezahlt… das habe ich dann auch in Sachen Kreditkarte gecheckt – da gibt es unterschiedliche Angebote, je nachdem, was ihr braucht 🙂

Telefon

Pustekuchen – die Telekom bietet zwar Urlaubsflats an, aber Australien gehört nicht zur Zone. Somit wird unser Handy in Sachen telefonieren wohl ausbleiben und wir werden uns eine australische Prepaid-Karte holen. Und in Sachen Internet hoffe ich immer wieder auf W-LAN. In den ersten vier NĂ€chten werden wir das auf jeden Fall in der Unterkunft haben.

Soviel zu all dem, was ich die letzten Tage gemacht habe 🙂 Und das Planen, Packen, Recherchieren geht weiter! Ich hoffe, ich habe nichts vergessen – meine kleine Liste erhebt keinen Anspruch auf VollstĂ€ndigkeit – ich freue mich ĂŒber Tipps! (In Sachen GebĂŒhren, das sind die aktuellen GebĂŒhren der Stadt Bonn).

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7 Comments

    • Dankeschöööön 🙂

      Kann es noch gar nicht ganz glauben… bin ja so immer schon so aufgeregt aber jetzt *aaaah

      Viele GrĂŒĂŸe in den SĂŒden!!!
      Jana

  • Da möchte man Urlaub machen, und dann muss man erst einmal aufs Amt. Ich hoffe, dass Du bald in Urlaubsstimmung bist!

    Bin schon gespannt auf Deine Berichte!
    Sara

  • Hallo liebe Jana,

    deinen Blog lese ich als stille Leserin und freue mich jedes Mal ĂŒber einen neuen Artikel. Du machst das echt toll!

    Deine Australien-Berichte sind zur Zeit besonders interessant fĂŒr mich. Ich habe diese bestimmt schon 4mal gelesen. 🙂 Im April/Mai verbringen wir unsere Elternzeit in Down Under und haben eine Ă€hnliche Strecke vor uns. Es wird spannend, denn einen Road-Trip mit Baby hatten wir auch noch nicht.

    Vorm Packen habe ich jetzt schon Angst, vor allem was den Koffer von unserem Baby angeht. Er wird in dieser Zeit 7 Monate alt sein. Was werden wir alles brauchen?

    Hast du Tipps fĂŒr mich? Was hast du an Klamotten gebraucht? Was hast du zuviel mitgenommen und unbenutzt wieder heim geflogen? Was hattest du sonst noch dabei (Wasserkocher, GlĂ€schenerwĂ€rmer,..)?

    Viele GrĂŒĂŸe
    Leontina

    • Hallo Leontina,

      ooooh – ich bin neidisch & freue mich fĂŒr Euch! Das wird unvergesslich werden! 🙂

      Matteo war 9 Monate alt und wurde noch gestillt, tagsĂŒber gab’s Beikost. Wasserkocher & GlĂ€schenwĂ€rmer hatte ich nicht mit dabei. In jedem Hotel und Motel, in dem wir waren, gab’s Wasserkocher, da habe ich auch die Schnullersauger drin auskochen lassen 😉 und die GlĂ€schen dann im Wasserbad gewĂ€rmt, sonst in CafĂ©s in einem to go Cup mit heißem Wasser oder ich hab’s dort in die KĂŒche gegeben. Manchmal gab’s auch kalte GlĂ€schen, aber Matteo hat’s nicht weiter gestört 😉 Am wichtigsten waren das Tragetuch und der Buggy, in dem er auch super schlafen kann, der ein Moskitonetz & Regenschutz hat, der klein ins Auto passt & der ein Sonnenverdeck hat, das man weit nach unten ziehen kann. UV Klamotten haben wir zum Teil dort gekauft. Wenn Du die Posts alle gelesen hast 🙂 dann hast du ja gesehen, wie wir das mit dem Essen gemacht haben – etwas mitgenommen, den Rest vor Ort organisiert. Schnullerketten 🙂 die habe ich nĂ€mlich erst nach laaaangem Suchen gefunden, als er seine verloren hatte. Aber ich muss echt sagen, am wichtigsten waren die Dinge zur Fortbewegung, alles andere hĂ€tten wir dort auch bekommen können. Ja, den MaxiCosi – der wĂ€re hier und da praktisch gewesen, weil nicht alle Taxis einen haben… aber dann muss man halt lĂ€nger warten oder einmal auch in den sauren Apfel beißen und mit dem Kind im Tragetuch eine kurze Strecke fahren *aaaah

      Ich habe einen Post in der Pipeline – reisen mit Baby. Den bringe ich in den nĂ€chsten Tagen noch einmal mit Erfahrungen.

      Liebe GrĂŒĂŸe
      Jana

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