#Living // Industrial Look im Einfamilienhaus dank Industrieglasfenster

(Werbung) Als vor nun fast schon zwei Jahren feststand: “Wir bauen ein Haus”, da fing ich mit einer Sache sofort an. Pinterest und Instagram zu durchforsten, Ideen und Inspiration in Sachen Einrichtung und Hausbau zu sammeln. Boards anzulegen und meinem Mann Screenshots all der Ideen zu schicken. Und das hörte nicht auf, bis wir letztendlich im Haus eingezogen und eingerichtet waren.

Eigentlich könnten wir an unser Haus schreiben „inspired by Social Media“. Ich frage mich, wie “anstrengend” es sein muss, ein Haus zu bauen, wenn man dafür Wohnmagazine wälzen muss oder man in sämtliche Möbel-/Fliesen-/Musterhauszentren… fahren muss, um Inspiration zu sammeln. Vor allen Dingen bleibt einem dabei vielleicht manche Idee verborgen? So wäre es uns sicherlich mit einer ganz bestimmten Sache gegangen. Die ich zwar hier und da schon gesehen habe, aber immer im gewerblichen Umfeld, wie in Restaurants, Büros oder Hotels. Und hätte ich es nicht auf Pinterest auch in Häusern entdeckt, vielleicht wäre ich gar nicht auf die Idee gekommen ODER hätte mich nicht getraut, es umzusetzen.

Unser Industrieglasfenster

So, und wovon rede ich? Von unserem Industrieglasfenster und der Industrieglastür. Einem Designelement in unserem Haus, welches für mich soviel Atmosphäre, Raum und Licht dazu addiert, dass ich beides auf keinen Fall missen möchte und noch keinen Tag bereut habe, dass wir uns für den Einbau entschieden haben.

Denn es war anfangs schon eine mutige Entscheidung. Wir ließen einfach eine vom Bauträger vorgesehene Wand samt Tür im Rohbau weg. Die essentielle Wand zwischen Flur und Küche, die Tür (und somit die Wand dazu) zwischen Wohnzimmer und Flur. So mutete die untere Etage lange Zeit in der Bauphase einer „Turnhalle“ an. Ein Geschoss ohne Wand. Erst einmal. Denn es sollte noch eine Wand eingezogen werden, doch die Wand, die wir brauchten, um hinterher das Industrieglasfenster draufzusetzen, musste laut Architekt eine Trockenbauwand sein, um das Gewicht des Fensters zu halten, weil die Wand an einer Seite frei im Raum stehen würde (und nicht am Ende an eine andere Wand anschließen würde… schwer zu beschreiben – seht ihr gleich auf dem Bild besser).

Unser Industrieglasfenster – die Planung

Und dann ging es los. Zusammen mit Thorsten von Funmetall, das Unternehmen, welches uns das Fenster und die Tür bauen sollte, gab es eine Ortsbegehung, bei der wir alles festlegten. Wie groß soll das Fenster sein. Wie groß die Tür? In welche Richtung soll sie zu öffnen sein. Wie soll sie sitzen? Thorsten beriet uns super authentisch und ehrlich und wir fühlten uns einfach in guten Händen. Nach dem Termin gab es eine Zeichnung, an der wir dann das Finetuning festlegten. Heisst: Welchen Türgriff soll die Tür haben? Wie groß sollen die Sprossen im Fenster sein? Welche Scheiben sollen eingesetzt werden? Nur Klarglas, oder vielleicht hier und da als Element auch mal ein blindes Fenster? Soll die Tür nur mit Glas bestückt sein oder im unteren Bereich vielleicht komplett mit Stahl geschlossen sein? Fragen über Fragen! Dank Pinterest hatte ich aber eine ganz gute Vorstellung von all den Feinheiten, die ich dann nach Absprache mit meinem Mann Thorsten zukommen ließ.

Und dann gings seitens Funmetall an die Produktion, denn sämtliche Elemente wurden und werden individuell angefertigt.

Auch der Einbau ging in mehreren Etappen. Denn erst zog ein Stahlpfeiler ein. Dieser war quasi das „Endstück“ der freistehenden Trockenbauwand (die zu dem Zeitpunkt aber noch nicht gebaut war, weil zuerst der Pfeiler stehen musste…), gab vor, wie die Wand zu stehen habe, war der Halt für das Industrieglasfenster, wie auch für die Industrieglastür. Und somit musste dieser noch vor Einbau der Fußbodenheizung und vor Gießen des Estrichs eingesetzt werden, damit er im Betonboden verankert werden konnte. Und als Bauherr freut man sich ja über jeden Fortschritt und nun waren wir stolzer Besitzer eines Pfeilers im Erdgeschoss.

Nach dem Pfeiler folgte der Estrich und nach diesem folgte die Trockenbauwand. Und schon nahm das ganze Struktur an. Als alles getrocknet und fertig war, hieß es für Thorsten von Funmetall wiederzukommen und Fenster und Tür einzusetzen. Soooo spannend! Einen ganzen Tag lang in Handarbeit (denn jede kleine Glasscheibe wird einzeln eingesetzt), wurden Tür und Fenster dann installiert.

Industrieglasfenster

Und dann? Grooooosse Freude! Oh wow, genauso, wie wir uns das vorgestellt hatten. Unser Erdgeschoss war von der Optik her offen, aber hatte seinen eigenen abgetrennten Flur, der viel größer wirkte als ein komplett geschlossener Flur und Licht bekam (für ihn war nämlich außer in der Haustür kein Tageslicht vorgesehen), die Küche war räumlich abgetrennt, aber durch das Fenster viel offener und luftiger, als wenn die Wand einfach wie vom Bauträger geplant geschlossen worden wäre.

Industrieglasfenster

Final ein Designelement, welches vergrößert, Licht gibt, einen super modernen, aber dennoch zeitlosen Look kreiert. Noch ein Tipp – passend zu dem Industrieglasfenster-Look haben wir die regulären Fenster in unserem Haus statt mit weißem Rahmen auch mit Rahmen in Anthrazit bestellt.

Industrieglasfenster

Mit der Zusammenarbeit mit Thorsten von Funmetall sind wir super zufrieden gewesen. Super flexibel, total auf unsere Wünsche eingegangen und sehr zuverlässig! So dass wir auch noch ein weiteres Projekt mit ihm umgesetzt hatten, wo wir ebenso 100% zufrieden waren.

Funmetall
Quettinger Strasse 75
51381 Leverkusen
info@funmetall.de

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